Marmorberge und Wolkenpass – oder ich schwitze aus jeder Pore und uebe mich in Geduld …

Unsere neu geschneiderten Hosen haben den Belastungstest bestanden: Wir haben gestern meinen Geburtstag und Susis Namenstag (was beides zufaelligerweise auf den selben Tag faellt) mit einem genialen Dinner im  MANGO Rooms (www.mangorooms.com) vorzelebriert.Und natuerlich haben wir uns jene genialen Speisen ausgesucht, die dort mit Mango zubereitet werden.

Wenn wir noch laenger in Hoi An geblieben waeren, haette das schlimme Auswirkungen auf Geldboerse und unsere Koerper gehabt. (Es gibt dort sogar ein Hinweisschild mit Area of Fating and Drinking -Foto folgt)

Frueh am Morgen sind wir Richtung Norden aufgebrochen. Die Fahrt ging den China Beach entlang. Und da hat uns fast der Schlag getroffen. Dieser Kuestenabschnitt wird gerade von saemtlichen Hotelketten (egal ob chinesisch, australisch oder amerikanisch) mit Mega-Luxus-Hotel-Anlagen  verbaut. Allein die Baustelle vom Hyatt Regency war nach unserem Empfinden 8 km lang. Unglaublich, was dort passiert. In den naechsten 5 Jahren ist dort nix mehr wiederzuerkennen.

Der erste Stopp war bei den Marmorbergen kurz vor Da Nang. Hier gibt es ein paar gugelhupfaehnliche Huegel, die  wie der Name sagt, aus Mormor bestehen. Auf einem dieser Huegel, ist am Gipfel eine Pagodenanlage (ich nenn es einfach Happy Buddah Land!) errichtet worden. Dort gibt es neben dicken, fetten Marmorbuddhas einige Hoehlen, in denen auch wieder dicke fette Marmorbuddhas sitzen, die auch wieder um happy sind. Am besten gefallen mir deren Ohrlaeppchen, weil die sind soooo unheimlich gross, dass die Buddhas kleine Maennchen auf den Schultern sitzen haben die die Ohrlaeppchen halten oder sonst was damit machen.

Nachdem es noch frueh am Morgen war, waren wir die ersten, die den Huegel erklommen hatten. Inklusive Schweissausbruch! Unsere Ruhe waehrte allerdings nicht lange, denn schon nach kurzer Zeit ist die erste Touristengruppe eingelangt.

Nach unserer erfolgreichen Bergbesteigung ging die Reise weiter nach Da Nang zum Bahnhof. Wir haben  fuer diesen Reiseabschnitt den Zug gewaehlt da die Strecke ueber den Wolkenpass fuehrt. Dieser Pass trennt Nord-und Suedvietnam nicht nur physisch sondern auch wettermaessig. Die Wolken aus dem Norden bleiben an der Bergkette haengen und regnen sich dann noch auf der Nordseite aus. Bloed fuer den Norden.

Im Internet haben wir gefunden, dass der Wolkenpass eine der schoensten Bahnstrecken der Welt sein soll. Doch auf den Genuss mussten wir noch etwas warten, weil alles Zuege egal ob nach Nord oder Sued ca. 2 Stunden Verspaetung hatten. Somit haben wir uns in der Wartehalle mit vielen Mitreisenden und noch mehr Gepaeck  in Geduld geuebt und das rege Treiben beobachtet. Fad ist uns nicht geworden, aber unsere mittlerweile trockenen Shirts waren wieder waschelnass und Losalinde hat viele Freunde gefunden.

Endlich ist unser Zug eingetroffen, zum Glueck hatten wir vorreservierte Tickets im Soft Seater Abteil. Die fast 3 stuendige Fahrst war so kurzweilig und unsere Sitzplaetze haben wir gar nicht so (s)oft benutzt, weil die Landschaft hat uns quasi von den Sesseln gerissen. Es ging an der Kueste entlang den Berg hinauf. Wobei ich mit Kueste weisse Sandstraende ohne Haeuser und Zufahrten meine. Man kommt hier nur mit dem Boot hin.

Neben den Gleisen  geht es fast senkrecht zum Meer hinunter. Und alles ist mit satten gruenen Dschungelpflanzen ueberwuchert. Der Pass ist eigentlich nur ca. 500 m hoch, aber er steigt ja von Meeresniveau an. Nach der Passhoehe ging es wieder sanft hinunter zum Meer wo wir entlang der Reisfelder entlanggezuckelt sind. Dabei konnten wir die Reisbauern mit den Spitzhueten auf den Feldern beobachten, manchmal gab es auch Wasserbueffel, die  im Wasserloch gehockt sind und zufrieden heruebergegrinst haben. Diese Landschaft ist eigentlich das, was ich bisher auf der Reise in Vietnam vermisst habe.

Nun sind wir in Hue (dort wo dann der Regen des Wolkenpasses mit Vorzug herunterkommt), der frueheren Kaiserstadt Vietnams und haben gerade unsere Happy (Buddha) Hour mit Gin Tonic genossen. Bilder kann ich in der naechsten Zeit nicht hochladen, weil der PC hier angeblich mit einem Virus verseucht ist. Uebt euch mal etwas in Geduld ….

Hoi An – oder looky, cooky, schlucki …

Diese Stadt in Zentralvietnam hat es uns angetan. Man hat das Gefuehl, dass der ganze Ort ein Freilichtmuseum ist. In den engen Gassen reihen sich Geschaefte mit Seidenwaren, Holzschnitzereien und Kunstgegenstaende nebeneinander auf. Dazwischen gibt es alte Hauser zum anschauen (also die wirklichen Museen).

Man findet unzaehlige chin. Tempel. Das kommt daher, dass es hier viele japanische und chinesische Einwanderer gab. Die Stadt ist und war ein bluehendes Handelszentrum. Und ist als ganzes UNESCO Weltkulturerbe. Und obendrein ein unwahrscheinliches shopping Paradies. Hier werden wir endlich unsere ding dongs los.

Was uns auch noch sehr freut, sind die Cafes und Restaurants, die es in allem Ueberfluss gibt. Und viele Laeden haben mein Lieblingsobst in ihrem Namen: Mango Rooms (angeblich das beste Restaurant in ganz Vietnam), Mango Mango usw. Und das tollste an Allem: Es gibt hier alle Variationen von Mango: Mangolassi, Mangoshake, Mango-Cheesecake (es gibt hier sogar eine Patisserie – die wir natuerlich gleich aufgesucht haben), Mango Mojito, Mango Spring Rolls, Mango-Pancake usw., … Falls mir in den naechsten Tagen schlecht werden sollte, dann hab ich sicher eine Mango Vergiftung :-) , weil ich alles durchprobiere.

Gestern hatten wir eine cooking-class in einem Lokal namens, nein nicht Mango, sondern Citronella bei dem wir ein 4 gaeengiges Menue nein, nicht gekocht, sondern eher zugeschaut haben, wie es gekocht wird (Daher auch der Titel meines heutigen Blogs). Teilweise haben wir die schon vorbereiteten Zutaten zusammengemixt und in die Pfanne geschmissen. Der naechste Irrglaube, dass vietnamesisches Essen ja ueberhaupt nicht fett ist, hat sich genau anderes herausgestellt hat. Die meisten Speisen waren frittiert! Was uns ja eigentlich nicht so wirklich gestoert hat. Kurzerhand wurden die Tage hier in No-Calories Days unbenannt (da hat eigentlich gar nix Kalorien, und man kann unbeschwert alles essen).

Jetzt sitzen wir in unserem Hotel An Hoi (Susi und ich). Berit ist mit den Kindern schon eine Station weiter gefahren, weil sie ja schon frueher wieder nach Bangkok fliegt. Wir warten auf die Anprobe unserer neuen massgeschneiderten Hosen. Diese werden heute Abend gleich einem Belastungstest unterzogen, da wir den letzten Abend in dieser Stadt noch mit einem guten Essen abschliessen wollen. Frau Losalinde liess sich auch Mass nehmen. Das Foto muss ich etwas spaeter hinaufladen, weil es geht grad wieder mal nix mehr gscheit. Man uebe sich in Geduld hier :-) .

Es ist so unertraeglich heiss, dass wir schon beim Sitzen am Schattenbankerl im Cafe schweissgebadet waren und die shirts zum Auswinden nass sind.

15 Stunden on the road …

Wir haben gestern den schoenen Ort Mui Ne verlassen. Wir sind zu Mittag in einen Bus gestiegen, der zu unserer Freude auch mit Liegeplaetzen ausgestattet war. Die 5 Stunden Reise nach Da Nang ist uns wie im Flug vergangen. Zuerst ging es die Kueste entlang wieder vorbei bei den roten, gelben und weissen Sandduenen. Und dabei immer der Blick auf das Meer. Nach einiger Zeit haben wir erstmals Berge gesehen. Sehr spektakulaer hat sich die Strasse zwischen den Felsen durchgeschlaengelt. Gegen 19:30 haben wir in Da Nang den Bus gewechselt. Vor uns lag eine 10 stuendige Nachtfahrt nach Hoi An. Dieser Bus war bei unserer Ankunft schon total besetzt und daher hatten wir nicht unsere tolle letzte Reihe. Ich hatte einen Platz in der Mittelreihe. Fuer Mitteleurpaeer sind die Busse hier nicht gestaltet, daher musste ich mich ziemlich zusammenklappen. Das Geholpere und Geschuettel hat uns die 10 Stunden Reise begleitet. Schliesslich ging die unglaublich lange Reise doch zu Ende und wir sind um 5:30 morgens mehr oder weniger ausgeschlafen in Hoi An angekommen.

so sieht es aus der letzten Reihe im Sleeping Bus aus

statt Hendeln findet man im Kofferraum des Busses ein Moped :-)

Mui Ne …

Nach 6 Stunden Fahrt mit dem Night Bus sind wir um 2 in der Frueh in Mui Ne angekommen. Dieser Ort liegt an der Kueste suedlich von Na Trang. Und was kann man hier machen? Faulenzen, endlich die Buecher, die wir die ganze Zeit herumschleppen,  lesen, im Meer baden, die Happy Hour geniessen und natuerlich den coolen Kite-Surfern zusehen.

Heute haben wir einen Ausflug mit dem Jeep in die nahere Umgebung gemacht. Das Besondere hier sind die verschiednenen Sandduenen, die die Umgebung fast wie die Sahara erscheinen lassen. Ich schreib jetzt gar nichts mehr dazu, schaut euch einfach die Bilder an. Das einzig Bloede daran ist, dass meine Kamera die Operation Wuestensturm nicht ueberlebt hat und jetzt Sand im Getriebe ist. :-(

Mekong Delta …

der Mekong ist einer der wichtigsten Fluesse in Asien. Er entspringt in Tibet und durchfliesst auf seiner fast 5000 km langen Reise 4 Laender (China, Thailand, Laos, Kambodscha) bevor er in Vietnam in das Sudchinesische Meer und in den Golf von Thailand muendet. Auf unserem Ausflug ins Delta konnten wir uns von der Unglaublichkeit dieses Flusses ein Bild machen. Dieses Gebiet wir die Kornkammer besser Reiskammer von Vietnam genannt, weil hier 3 Ernten pro Jahr moeglich sind. Einen kleinen Eindruck hatten wir ja schon auf dem Flug von Phu quoc nach Saigon bekommen.

Nachdem wir uns schon immer mehr unter Zeitdruck sehen, haben wir eine vororganisierte Reise gebucht. Das war zwar nicht ganz nach unserem Geschmack aber das am Nachmittag einsetzende Gewitter hat uns zumindest vor der vietnamesischen Schuhplattler-Folklore-Tanzgruppe bewahrt.

Frau Losalinde war sooo aufgeregt und wollte gleich zu Beginn der Bootsfahrt in den grossen Mekong springen. Nur mit unglaublicher Muehe konnte ich sie zurueckhalten. Nachdem sie so lange laestig war, haben wir sie dann in einem Nebenarm frei schwimmen lassen.

Das war das absolute highlight des Tages. Uebrigens die Huete haben wir nur fuer die Fotos aufgesetzt. Motto: Blamiere dich 3x taeglich.

Muehsam und nie endend war die Fahrt von Saigon mit dem Mini-Bus (auf Vietnamesisch: xe hop dong)  Demensprechend holprig war die Reise. Eigentlich haben wir uns da einen Mekong Cola verdient (unglaublich grausliges asiatisches hochprozentiges Getraenk, richtig geraten,  mit Cola gemischt,  das erst nach dem 3 Glas zu schmecken beginnt.)

Nachdem wir an diesem Tag erst 6 Stunden im Bus verbracht haben, sind wir frohen Mutes am Abend noch mit dem Sleeping-Bus nach Norden in Richtung Beach abgefahren. Diese Busse sind einfach genial. Es gibt hier tatsaechliche Liegeplatze und und man schlaeft gar nicht so schlecht. Wir hatten die ganze letzte Reihe (jene, wo sich immer die Schueler drum streiten) blockiert, weil es hinter der Achse ja mehr holpert als anderswo im Bus.

Cu Chi …

Wenn man Vietnam besucht, entkommt man auch nicht den Schattenseiten der Geschichte. Die Gegend um Cu Chi ca 60 km noerdlich von Saigon war einer der wichtigsten Bereiche der Vietcong. In einem Freilichtmuseum kann man die Bauweise des Tunnelsystems, die Fallen zb. Bambusfalle, und die Art und Weise wie die Vietcong agiert haben, bestaunen. Das ganze sieht wie ein post-kommunistischer Adventure-Park aus.

Besonders verwunderlich war der Propagandafilm von 1967(!!!) den wir auf der Sony-Flatscreen betrachten duerfen. Der Inhalt war diesem Zeitraum angepasst. Besonders Mutige koennen eine kleine Strecke in den Tunnels zuruecklegen. Wobei die Tunnel fuer westliche Besucher vergroessert wurden, sonst passt keiner von uns durch.

 

echte vietnamesische Semperit Happler aus Autoreifen.

Der Hoehepunkt fuer manche war zum Abschluss die Shooting Range (Maennerspielplatz). Wo es doch genuegend Leute gegeben hat, die sich Munition gekauft haben und mit irgenwelchenMG  herumgeballert haben. Unglaublich aber wahr!

Saigon – oder die Kunst hier die Strasse zu ueberqueren …

Wir sind zurueck in der Zivilisation. Nach den Tagen auf der Insel sind wir mit dem geschaeftigen Treiben von Ho Chi Minh City (oder Sai Gon wie die Oahomamischen sagen) fast ueberfordert. Diese Stadt ist so lebendig. Es gibt unzaehlige Motorroller die zwischen den Autos hin und her wuseln. Dazwischen faehrst manchmal ein cyclo (Fahrradrikscha), das mit den aergsten Dingen beladen ist. Gestern haben wir eines gesehen, das 2 Doppelmatratzen geladen hatte. Fast akrobatisch ist der Fahrer zwischen den Mopeds herumbalanciert. Es ist fast wie Kino, wenn man das Treiben an einer Kreuzung beobachtet: Waehrend die Mopeds auf der Fahrspur die gruen hat, wie angriffslustige Heuschrecken entgegenkommen sammelt sich die Angriffstruppe auf der Querstrasse. Dann wird die eine Spur rot, was die Fahrer aber nicht daran hindert trotzdem weiter zu fahren.Aber dazwischen fahren dann auch schon die der anderen Fahrspur. Besonders interessant wir es, wenn man auch noch die Strasse ueberqueren will. Trotz Zebrastreifen und Ampel ist es fast unmoeglich auf die andere Seite zu gelangen. Man muss sich eine Strategie zulegen. Einfach losgehen! Den Motos aus dem Weg springen und schnell laufen.

Die Stadt gefaellt mir sehr gut. Ueberall ist die vergangene Kolonialzeit zu spueren. Doch Onkel Ho ist allgegenwaertig!

Mittagspause in Saigon

Es gebt so viele Geschafte hier. Ein wahres Shopping-Paradies. Alle international Ketten und Markengeschaefte haben hier einen Laden. Es gibt hier mehrere Parks. Abends treffen sich die Leute zum gemeinsamen Fussballspielen oder Aerobic. Abends sind wir auf der Dachterasse des Hotel Rex (www.rexhotelvietnam.com) gesessen und haben das naechtliche Treiben beobachtet. Da wir unser Geld schon auf dem Markt fuer gefakte Gucci-Sonnenbrillen ausgegeben hatten, hat unser Geld nicht mehr fuer den Cocktail, sondern nur mehr fuer ein stilechtes “Saigon”-Biergereicht.

Phu Quoc Island …

Von Ha Thien sind wir mit dem schnellboot auf die Insel Phu Quoc gefahren. trotz hohem wellengang war die 1,5 stuendige fahrt recht ruhig. leider ist das wetter hier total verregnet. nach langem hin und her haben wir eine bungalowanlage gleich neben dem strand gefunden.

Das einzige was uns noch fehlt, ist die sonne. ansonsten ist es hier paradiesisch schoen: elends langer sandstrand, palmen, haengematte. die insel gehoert zwar zu vietnam, geografisch liegt sie aber naeher zu kambodscha. an der engsten stelle ist es nur 4 km zum festland. der sturm und der regen machen eine ganz besonders wildromatische stimmung. und zum glueck ist es ja nicht kalt. obwohl wir vorgestern unsere pinken jacken als schutz gegen den sturm anziehen mussten. flau losalinde hat sich gefreut, dass wir ton in ton mit ihr im restaurant direkt am beach gesessen sind. ja und was macht man den ganzen tag bei so einem wetter? in der haengematte sitzen und lesen oder im internetcafe (wie ich gerade eben) sitzen. Vielleicht entsteht aus diesem kleinen unternehmen mal ein weiltweiter konzern, denn ich sitze hier mehr oder weniger in der garage. aber wie gesagt, viele unternehmen haben in der garage begonnen. Ansonsten kann man hier einen strandspaziergang machen, oder den markt in der hauptstadt duong dong besuchen.

die Insel ist beruehmt fuer pfefferanbau und nach dem tourismus ist die dritte einkommensquelle kobra gewinnung. Ach ja haett ich fast vergessen: eine spezialitaet dieser insel ist die fischsauce, die hier produziert wird. den geruch kann man in der hauptstadt eindeutig identifizieren. jedoch darf man die sauce nicht an bord von vietnam airlines nehmen. dh die sauce wird hier bleiben.

Die beach-bar hat happy hour und das essen hier ist vorzueglich. also es fehlt uns an nichts.

Good morning Vietnam…

Nach 3 Tagen in der grossen Stadt haben wir uns auf den Weg nach Sueden gemacht. Mit einem Mini-Bus ging es Richtung Vietnam. Es war einfach unglaublich, wie viele Menschen in so einem Gefaehrt Platz haben. Der Rekord war 17 Leute! Sardinen koennen nicht anders fuehlen. Zum Glueck sind wir recht weit hinten gesessen und durch die grosse Anzahl an Leuten konnten wir auch nicht wirklich vorne aus dem Fenster sehen. Ich denke, das war unser grosses Gleuck, denn der Fahrstil ist nichts fuer Mitteleuropaer. Genausowenig wie der Platz, den man im Bus schon bei Normalbesetzung hat. Ich musste mich ziemlich zusammenfalten. Der Grenzuebergang zu Vietnam wurde in unserem loney planet als “for people who are seeking for the challenge of obscure border crossing” beschrieben. Genauso war es!

 So sieht die Grenze auf der kambodschanischen Seite aus.

 Den weg in die sozialistische Republik Viet nam mussten wir zu fuss absolvieren.

Es hat uns einige Zeit und viele Worte gekostet, dass wir endlich in Ha Thien gelandet sind. Diese kleine, von westlichen Touristen kaum besuchte Hafenstadt (Ja wir sind schon am Meer!) versprueht sehr viel Charme. Und diesmal sind die Rollen vertauscht. Jetzt sind wir in der Position derer, die als Attraktion begafft werden. Und das tun die Leute total ungeniert.

 Flau Losalinde hat hier schon einen velelel gefunden.

Chill out time …

So schreag es auch klingen mag, aber hier in der hauptstadt haben wir das richtige chill-feeling bekommen unsere unterkunft ist direkt am boeng kak see (so heisst der wirklich, sieht auch ein wenig so aus) und unsere quartiere sind in den see auf stelzen gebaut. ein richtiges traveller zentrum, wo einem beim ankommen schon der richtige “zigarettenduft” entgegen kommt. was all diese aufgemascherlten kambodschanischen maedels dann hier auch noch wollen, laesst sich auch recht schnell vermuten. Zumal wir gestern beim besuch des beauty salons guten ausblick auf das standl, das “ok-condoms” verkauft hatten. die kunden freqeunz (alles langnasen) war gar nicht wenig, hoffentlich verwenden sie es auch.

Wir haben auch schon versucht kamboschanisch zu lernen. Ist aber sehr schwierig fuer uns. teilweise klingt es sehr lustig. so heisst tomate: peng po. und mittlerweile sprechen wir schon richtiges kamodschanisches englisch. “one mango juice, but no ei” massage heisst massa und reis, ja richtig gerate einfach nur rei oder lei, und wennich nach meinem namen gefragt werde, dann wiederholen sie einfach immer inglid? zum glueck heisst die losalinde gleich im vorhinein so.

Heute haben wir am russian market einen shopping rausch bekommen. nachdem die internationalen konzerne hier viel texitlien produzieren kann man am markt die marken shirts um 3 usd kaufen. leider koennen wir nicht so viel herumtragen.

Morgen soll es richtung vietnam gehen. das visum haben wir schon.

Bilder kann ich heute leider keine hochladen, das funktioniert hier leider nicht. :-(

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